Über uns

RIAS Sachsen-Anhalt Meldestelle bei der Diakonie Mitteldeutschland

Über uns

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Sachsen-Anhalt (RIAS Sachsen-Anhalt) ist ab 2021 da für Betroffene von Antisemitismus in Sachsen-Anhalt, nimmt deren Meldungen von antisemitischen Vorfällen auf und stellt ihnen ihr Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk zur Verfügung. RIAS Sachsen-Anhalt ist angesiedelt bei der Diakonie Mitteldeutschland, wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt und arbeitet eng mit dem Bundesverband RIAS zusammen.

In dieser Gegenwart sehen wir uns alle mit einer gesellschaftlichen Realität konfrontiert, in der Antisemitismus als Weltbild und für Betroffene als alltägliche Diskriminierung besteht und reproduziert wird. Mit der Arbeit kann auch RIAS Sachsen-Anhalt diese Realität nicht einfach abändern, doch möchten wir dazu beitragen, dass der vorhandene Antisemitismus auch in Sachsen-Anhalt sichtbar wird. Genau dort setzt unser Ansatz ein. Dokumentation von Vorfällen unterschiedlichster Art, damit Betroffenenperspektiven nicht einfach übersehen werden können. Anders als Polizei und Justiz nehmen wir auch Meldungen von Vorfällen an, die nicht angezeigt wurden oder keinen Straftatbestand erfüllen.

Der Arbeit von RIAS Sachsen-Anhalt liegt die Arbeitsdefinition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zu Grunde, die im Menüpunkt Arbeitsweise einsehbar ist. Die für einige bereits bekannte Möglichkeit antisemitische Vorfälle jeglicher Art über https://report-antisemitism.de/ zu melden, ist wie gewohnt möglich. Diese Meldungen werden allerdings seitens RIAS Sachsen-Anhalt fachkundig bearbeitet sowie mit regionalem Bezug und Fachkenntnis betreut. Mit unserer Präsenz in Halle / Saale haben Sie und Ihr nun zwei Fachreferent_innen im Bundesland, die bei Bedarf für Betroffene erreichbar und in der Nähe sind.

Die Dokumentation vielfältiger Ausdrucksformen von Antisemitismus im Alltag ist für RIAS Sachsen-Anhalt Arbeitsauftrag. Dies allem voran an der Seite der davon betroffenen Jüdinnen_Juden und mit Antisemitismus konfrontierten Personen und Einrichtungen. Über die Funktion als Ansprechpartner_innen hinaus verfügen wir über ein im Bundesland langjährig bewährtes Netz für Verweisberatungen und weiterführenden Anlaufstellen.

Jede Mitwirkung in Form von Meldungen und Kontaktaufnahme ist hilfreich und unterstützt das Bestreben Antisemitismus in Sachsen-Anhalt sichtbar zu machen und eine empirische Grundlage antisemitischer Ausdrucksformen zu schaffen. Zentral dabei ist für RIAS Sachsen-Anhalt Vertrauensschutz. Dies meint, dass Betroffene und Zeug_innen entscheiden, wie der weitere Umgang, Verarbeitung oder Veröffentlichung ihrer Meldung aussehen sollen. Gewahrt werden dabei stets die Anonymität und die Bedürfnisse der Betroffenen.

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