• RIAS Bundesverband

    Referent_in Politische Kommunikation und Ausbau Meldenetzwerk in Bundesländern ohne Meldestellen

    Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. verfolgt das Ziel, mit Hilfe des Meldeportals www.report-antisemitism.de bundesweit eine einheitliche zivilgesellschaftliche Erfassung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle zu gewährleisten. Er initiiert und unterstützt den Aufbau regionaler Melde- und Unterstützungsnetzwerke und bildet neu gegründete zivilgesellschaftliche Projekte fort, deren Hauptzweck die Erfassung antisemitischer Vorfälle in Deutschland ist.

    Für die politische Kommunikation und die Koordination von bundesweiten Maßnahmen des Bundesverbands RIAS in Bundesländern, in denen es keine in der RIAS-Bundesarbeitsgemeinschaft organisierten regionalen Meldestellen gibt, suchen wir ab sofort eine_n Mitarbeiter_in für mind. 32 Wochenstunden. Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2024 befristet, jedoch mit langfristiger Perspektive angelegt. Die Vergütung erfolgt nach TVöD Bund. Einsatzort ist die Geschäftsstelle in Berlin. Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle sollen neben der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des Trägers Strategien entwickelt und zentrale koordinierende Aufgaben übernommen werden, um die Arbeitsweisen des bundesweiten Meldenetzwerks in Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz bekannter zu machen. Ziel ist es, regionale Netzwerke mit jüdischen Gemeinden, zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren vor Ort zu etablieren.


    Ihr Aufgabenbereich:

    • Planung und Durchführung von Veranstaltungen,
    • Politische Kommunikation über die Arbeitsweisen des Bundesverbands RIAS,
    • Aufbau und Begleitung von zivilgesellschaftlichen Meldenetzwerken, bzw. Austausch und Kooperation mit bestehenden Strukturen
    • Koordination der Bearbeitung und Bearbeitung von antisemitischen Vorfällen,
    • Redaktionelle Betreuung der Webseite,
    • Koordination von Fundraising-Maßnahmen und
    • Unterstützung bei der Beantwortung und Bearbeitung von Presseanfragen.

    Ihr Profil:

    • abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium; mind. Bachelor-Abschluss sowie einschlägige mehrjährige Berufserfahrung in koordinierender Funktion,
    • gute Kenntnisse im Bereich Antisemitismus und der Trägerlandschaft im Bereich der Antisemitismusbekämpfung,
    • gute Kenntnisse von und gute Vernetzung mit jüdischen Gemeindestrukturen und in jüdische Communities,
    • hohe Sozial-, Kommunikations- und Moderationskompetenz
    • ausgeprägte Fähigkeit, sich schnell in komplexe Themen und Vorgänge einzuarbeiten und diese verständlich aufzubereiten
    • sehr gutes schriftliches Ausdrucksvermögen,
    • Bereitschaft für regelmäßige Dienstreisen innerhalb Deutschlands und
    • wenn möglich: Erfahrungen im NGO-Bereich.

    Wir bieten:

    • Gehalt nach TVöD Bund (Eingruppierung E 12, Einstufung abhängig von Berufserfahrung),
    • verantwortungsvolle Tätigkeit in einer wachsenden und dynamischen NGO,
    • die Möglichkeit, die Bekämpfung von Antisemitismus zu unterstützen sowie
    • Arbeitsplatz in der Hauptstadt mit Möglichkeit zur anteiligen Arbeit im Home Office.

    Der Bundesverband RIAS berücksichtigt bei der Stellenvergabe nicht nur den Grundsatz der Geschlechtergerechtigkeit, sondern auch weitere Diversity-Kriterien. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen in einer PDF-Datei per Email bis zum 08.03.2024 an bewerbung@rias-bund.de (Betreff: Bewerbung Referent_in Ausbau Meldenetzwerk). Bitte geben Sie auch an, ab wann Sie frühestens eine Tätigkeit beim Bundesverband RIAS aufnehmen können.

    Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen geben Sie uns die Einwilligung, Ihre von Ihnen übersendeten personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens zu verarbeiten (vgl. Art. 6 DSGVO; siehe auch § 32 BDSG). Sie können diese Einwilligung jederzeit durch eine formlose Nachricht an uns widerrufen bzw. uns zur Berichtigung oder Löschung Ihrer personenbezogenen Daten oder zur Auskunft über deren Verarbeitung auffordern. Spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden die von Ihnen übersendeten personenbezogenen Daten gelöscht, es sei denn, sie werden ggf. zum Zwecke der Durchführung eines Arbeits- oder Dienstvertrages benötigt. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.report-antisemitism.de/privacy


    veröffentlicht am 26. Januar 2024  |  Download PDF Version

  • RIAS Bund

    Referent_in für die Koordination des bundesweiten Anwält_innen-Netzwerks gegen Antisemitismus zum nächstmöglichen Zeitpunkt (32 WS)

    Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. verfolgt das Ziel, möglichst umfassend und einheitlich strafbare und nicht-strafbare antisemitische Vorfälle in Deutschland zu erfassen und zu dokumentieren. Dabei steht der Bundesverband mit seinen regionalen Meldestellen in einem produktiven Austausch und initiiert zudem den Aufbau weiterer regionaler Melde- und Unterstützungsnetzwerke. Um den Betroffenen von Antisemitismus künftig auch juristisch eine effektive Unterstützung zu ermöglichen, wird derzeit ein Bundesweites Anwält_innen-Netzwerk gegen Antisemitismus aufgebaut. Mit Hilfe dieses Netzwerks sollen die Betroffenen in die Lage versetzt werden, ihre Rechte außergerichtlich und/oder gerichtlich wahrzunehmen und auch effektiv durchzusetzen. Es sind hohe Synergieeffekte und ein spannender juristischer Austausch für alle Mitglieder des Netzwerks zu erwarten. Für dieses Netzwerk wird ein_e kompetente_r und engagierte_r Jurist_in gesucht, die_der das Netzwerk zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit 32h/Woche koordiniert und fachlich begleitet.

    Stellenprofil

    Die Stelle hat einen Umfang von 32 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt nach TVöD Bund (Eingruppierung E12, Einstufung abhängig von Berufserfahrung). Sie ist aus förderungsrechtlichen Gründen bis zum 31.12.2024 befristet. Für nähere Einzelheiten können Sie sich gerne jederzeit an: legal@rias-bund.de wenden. Vorbehaltlich der Bereitstellung beantragter Mittel ist eine Verlängerung angestrebt. Einsatzort ist die Geschäftsstelle in Berlin.


    Ihr Aufgabenbereich umfasst insbesondere folgende Tätigkeiten:

    • Koordination des Anwält_innen-Netzwerks (Steuerung von Prozessen, E-Mailverkehr mit Anwält_innen, Pflege der Datenbanken usw.)
    • Vorbereitung der Netzwerk-Treffen mit den Anwält_innen (Planung und Organisation dieser Treffen sowie gemeinsame inhaltliche Vorbereitung mit der studentischen Hilfskraft in Abstimmung mit der Geschäftsführung)
    • Recherchetätigkeiten (via juris, Internet), die dazu beitragen, die Arbeit des Netzwerks im Hinblick auf Rechtskonformität und Datenschutz abzusichern; außerdem Recherche zu aktuell relevanten rechtlichen Themen im Kontext von Antisemitismus, die auch im Netzwerk diskutiert werden können
    • selbständiges Recherchieren zu einschlägigen Gerichtsurteilen, Aufsätzen, Kommentierungen usw. und ggf. schriftliches Aufbereiten dieser Rechercheergebnisse

    Ihr Profil für die Stelle:

    • erfolgreicher Abschluss des 1. juristischen Staatsexamens oder vergleichbarer Abschlüsse, idealerweise auch des 2. Staatsexamens
    • gutes sprachliches Ausdrucksvermögen
    • analytisches Denken
    • verbindliches Auftreten
    • Kenntnis von gesellschaftlichen Debatten über Antisemitismus
    • idealerweise bereits berufliche Erfahrung mit zivilgesellschaftlichen oder jüdischen Institutionen
    • Erfahrung in der Moderation von Gruppen

    Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit einem Bewerbungsanschreiben, Ihrem Lebenslauf und Ihren Zeugnissen. Diese senden Sie uns bitte in pdf-Format bis zum 31.1.2024 per Email an: bewerbung@rias-bund.de.

    Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen ist Anna Bertram: legal@rias-bund.de.

    Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen geben Sie uns die Einwilligung, Ihre von Ihnen übersendeten personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens zu verarbeiten (vgl. Art. 6 DSGVO; siehe auch § 32 BDSG). Spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden Ihre elektronisch übermittelten Daten gelöscht, es sei denn, sie werden zum Zwecke der Anstellung weiter benötigt. Alle weiteren Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter: https://www.report-antisemitism.de/privacy.


    veröffentlicht am 04. Januar 2024  |  Download PDF Version

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